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Unser Reise - Blog
 

Unser erster Roadtrip durch Dänemark 2023


vom 02. Juni bis zum 17. Juni 2023


Was für ein Roadtrip. Die Begeisterung hält bis heute noch an!! Diese unglaubliche Landschaft und all die ganzen Erlebnisse und Erfahrungen, ein weiteres Land, in das wir uns sofort verliebt haben.


Wir waren noch nie in Dänemark, haben aber schon vieles darüber gehört, gelesen und gesehen (Instagram, TV usw.). Doch all das möchte man natürlich auch gerne mal selbst erleben und die eigenen Erfahrungen sammeln.

Natürlich benötigt das eigentlich eine ordentlich Planung, naja eigentlich. Wir machen das etwas anders.😄 

Wir wollten Abenteuer, Spannung und haben deshalb nichts geplant. Wir haben zwar vorher festgelegt, wie grob die Route ungefähr sein sollte und was uns so alles interessiert, einen klaren Zeitplan gab es dafür aber nicht. Einfach frei nach Schnauze, wo uns unser Gefühl und Camper halt hinführte!

 

Eines können wir definitiv sagen, diese Reise ist und bleibt einfach unvergesslich. 

14 Tage Abenteuer waren veranschlagt und es soll grob an der Küste Dänemarks von West nach Nord über Ost nach Süd gehen. Wir bereuen bis heute keine Sekunde! 

Wir müssen dazu sagen, das unser Camper zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Ansprüchen, die wir gerne hätten entsprach. Diese Reise wurde deshalb gleichzeitig dafür genutzt, um Änderungen aufzuschreiben, die gemacht werden müssen, um mehr Flexibilität zubekommen. Nicht nur bauliche Änderungen wurden notiert, sondern auch was benötigen wir noch an Ausrüstung und Utensilien, denn wir haben unseren Camper bei dieser Reise erst seit Oktober 2022.



Wenn euch unsere Reiseroute interessiert, könnt ihr unten in der Karte die Reise 1:1 nachverfolgen!



Vorbereitung für den ersten Roadtrip


Wir waren ausgestattet mit der Truma Kühlbox C69DZ. Diese besitzt 2 Kammern, die getrennt von einander genutzt werden konnten. Die große Kammer war unser Kühlschrank und die zweite etwas kleiner Kammer diente als Gefrierschrank. Somit konnten wir genügend Proviant einpacken und unterschiedliche Gerichte auf dem Roadtrip kochen. 

Für unseren Energiebedarf war unser Camper mit einer Aufbaubatterie ausgerüstet, die bei kühlen Nächten unsere Standheizung versorgen soll, falls es mal notwendig wäre. Zusätzlich haben wir uns mit einer Powerstation und eine 200W PV Faltpanel von Bluetti ausgerüstet. Somit hatten wir genügend Power an Borad um den Thermomix, die Kühlbox, die Induktionsherdplatte und sämtliche Kleinverbraucher wie Handy, Laptop und Drohne usw. zuversorgen. Lademöglichkeiten waren 230V🔌auf dem Campingplatz, 12V während der Fahrt und ca. 200 Watt über das PV Panel bei Sonnenschein ☀️ Für uns war und ist Unabhängigkeit sehr wichtig um einfach flexibel reisen zu können.

Für unseren dreijährigen Krümel war das wichtigste was mit musste, seine Sandelsachen für den Strand und natürlich auch etwas Spielzeug um im Auto bei schelchten Wetter spielen zu können. Für Ausflüge haben wir unsere Fahrräder + Kindersitz und den Bollerwagen von FuxTech eingepackt. Gerade mit Kindersitz und Bollerwagen mussten richtig sperrige Gegenstände zusätzlich zum Boxio, Campingstühle, Tisch, Dachhaube für das Aufstelldach und Wurfzelt im Camper untergebracht werden. Ein Problem während der Fahrt war das nicht, wenn es aber ums schlafen ging, musste ordentlich und mit bedacht umgepackt werden. Denn der Platz wurde für die Matratze zum schlafen benötigt und bei einer Liegefläche von ca. 140cm x 180cm fehlt dann einiges an Stauraum. 

Was natürlich auch ein ganz wichtiger Punkt für 14 Tage Roadtrip, die Klamotten! Bei uns Erwachsenen ging das noch einigermaßen, aber für ein Kleinkind musst du schon etwas anders packen und auch für alle möglichen Fälle vorsorgen. Viele Windeln, Klamotten für jedes Wetter, Schuhe usw.

Dennoch hatten wir alles verstaut bekommen. Bei schlechtem Wetter mussten wir nichts nach draußen räumen um sich im Camper aufhalten zu können. Ehrlich gesagt war es dann schon etwas beengt aber das störte uns nicht so wirklich. Wir wollten Abenteuer und kein Schönheitswettbewerb.



Dann ging es endlich los Richtung Dänemark!


Freitag 02.06.2023 ging es dann gegen 15.00 Uhr los. Verabschieden von der Familie Oma, Opa, Uroma und Uropa. Einsteigen, Motor starten, nochmals winken und dann gingen es los in das Abenteuer Roadtrip Dänemark!

Unser angepeiltes Ziel war die Insel Rømø, bei einer reinen Fahrzeit wären wir in ca. 11 Std (ca. 1000Km) dort. Ist mit Kleinkind nicht machbar und würden wir auch nie machen. Deshalb war unsere erste Etappe, keine Ahnung! Wir fuhren soweit bis unser Kleiner müde wurde und keine Lust mehr hatte. Bevor es jetzt ein Shitstorm gibt, möchten wir etwas klarstellen. Unser Krümel hat oberste Priorität!!! Auch ein dreijähriger kann seine Wünsche und Vorstellungen preisgeben und somit seine Meinung äußern. Wenn er eine Pause wollte, weil er raus möchte zum spielen und bewegen, haben wir angehalten. Für mindestens 30min konnten wir uns dann bewegen, spielen oder nur andere Autos beobachten. 

Kurz vor Darmstadt gegen 19.30 Uhr war dann unser erster Stopp, da ging es dann zu McDonalds. Ja genau dort hin, weil es hier saubere Toiletten gibt, das Kind noch sich etwas austoben konnte und wir uns noch einen Kaffee gönnten. Als es dann weiter ging hat es nicht lange gedauert bis unser Krümel eingeschlafen war. Wir konnten dann etwas Strecke machen. Natürlich war noch zwieschenduurch der ein oder ander Halt, bevor wir hinter Hannover bei Großburgwedel auf einen McDonalds Parkplatz (saubere Toiletten und 24Std geöffnet) fuhren und für den Kleinen das Bett richteten. So konnte er besser schlafen und sich auch frei bewegen und war nicht im Kindersitz gefangen. Ich habe auch etwas geschlafen und meine Frau hat Nachtwache gehalten. Gegen 4.00Uhr morgens wurde der Kleine wach. Nach etwas Bewegung und einer kleinen Mahlzeit ging es dann weiter Richtung Dänemark. Gegen 6.30 Uhr waren wir dann in Flensburg angekommen und machten nochmals Halt bei McDonalds. Hier wurde dann gefrühstückt und eine längere Pause gemacht, bevor wir in wenigen Kilometer Dänemark erreichen. Von hier bis zum Wohnmobilstellplatz Oasen Rømø waren es dann noch ca. 1, 5 Std Fahrzeit und die Anspannung und Freude wurde bei allen immer größer!

Nach der Pause ging es dann wieder weiter Richtung Dänemark, bis wir dann an der Grenze standen und wir höflich aufgefordert wurden unsere ID Karte zuzeigen. Meine Frau und ich schauten uns nur fragend an "Was will der von uns, was ist eine ID Karte? Wir haben nicht einmal damit gerechnet, dass wir überhauüberhaupt an der Grenze angehalten werden. Nach wenigen Minuten der Kommunikation, wussten wir das der Grenzer unseren Personalausweis wollte. Der wurde dann gecheckt und wir bekamen grünes Licht und durften nach Dänemark einreisen. Was dann passierte war einfach nur atemberaubend und wir wurden für einen kurzen Moment sprachlos.


Wenn diese Grenzüberschreitung in dir etwas auslöst und du plötzlich etwas unerklärliches fühlst!


Wir haben es geschafft! Nach ungefähr mehr als 16 Std Fahrt haben wir endlich Dänemark erreicht. Die Freude war riesig und iwie ist auch eine gewisse Anspannung abgefallen, aber irgendwas hat die Grenzüberschreitung noch mit uns gemacht. Wir wussten zwar nicht was, aber man fühlte sich irgendwie etwas anders. Wir fuhren weiter Richtung Rømø und freuten uns schon darauf endlich den Camper abstellen und aussteigen zu können. Als wir dann endlich auf Wohnmobilstellplatz Oasen Rømø angekommen sind, erwartete uns noch eine kleine Herausforderung. Wir mussten uns noch auf dem Campingplatz einchecken, das Manko daran, es gibt kein Personal, sondern nur ein Automaten. Wir haben aber gleich feststellen, das alles ausführlich und sogar in "deutsch" beschrieben ist. Das ganze dauerte zwar paar Minuten, dafür gab es keine Probleme und man ist nun offiziell eingecheckt. Unsere Erfahrung zum Campingplatz findet ihr hier!


Jetzt kann der Urlaub erst richtig beginnen!


Für die Erholung von der langen Fahrt und das der Kleine nicht gleich wieder ins Auto muss, haben wir entschlossen, ungefähr drei Tage auf der Insel Rømø zu bleiben.


Fortsetzung folgt.....





 

 
 
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